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… ist im Einleitungstext „Der schwache Glaube“ alles gesagt. Die Homepage www.der-schwache-glaube.de ist auf die Blog-Seite umgezogen.
Zur Internet-Präsenz gehören Twitter und Facebook. Wenn ich auf interessante Links stoße, dann twittere ich sie meistens. Auf der Seite von Facebook reagiere ich auf das, was andere schreiben oder ich poste mal ein Bild, manchmal auch ein Hinweis auf neu eingestellte Beiträge.

Bildschirmfoto 2015-01-18 um 10.28.29

Hinweis: http://wirsindcharlie.de

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Predigt über Johannes 7, Christoph Fleischer, Welver 2017

Johannes 7, 37 – 39 (Predigt am Sonntag Exaudi in Neuengeseke und Möhnesee-Völlinghausen)

37 Aber am letzten, dem höchsten Tag des Festes trat Jesus auf und rief: Wen da dürstet, der komme zu mir und trinke! 38 Wer an mich glaubt, von dessen Leib werden, wie die Schrift sagt, Ströme lebendigen Wassers fließen. 39 Das sagte er aber von dem Geist, den die empfangen sollten, die an ihn glaubten; denn der Geist war noch nicht da; denn Jesus war noch nicht verherrlicht.

Foto: Niklas Fleischer (c)

Lieber Gemeinde,

dieser kurze Abschnitt ist doch wohl ganz schön aus dem Zusammenhang herausgetrennt. Ich habe mir für heute vorgenommen, diesen Vorgang rückgängig zu machen. Das siebente Kapitel des Johannesevangeliums ist dem Laubhüttenfest gewidmet, genannt Sukkot. Das passt zwar vom Kalender her nicht zwischen Ostern und Pfingsten, ist aber insofern auch eine sinnvolle Vorbereitung auf Pfingsten, da es sich dabei auch um ein großes jüdisches Fest handelte, das Wochenfest, das eben genau 49 Tage nach dem Passah gefeiert wurde. „Predigt über Johannes 7, Christoph Fleischer, Welver 2017“ weiterlesen

Das Schwere leicht nehmen, Rezension von Christoph Fleischer, Welver 2017

Zu: Joachim Wehrenbrecht: Die Schwere, Mein langer Weg mit Depressionen zu leben, Buchwerkstatt bei Frieling und Huffmann, Berlin 2017, Taschenbuch, 98 Seiten, ISBN: 9783946467342, Preis: 8,90 Euro

Der Titel „Die Schwere“ wird am Ende des Buches im Nachwort aufgegriffen: „Wenn ich nicht länger auf meine Schwere fixiert bin, sondern danach frage, womit ich in der Schwere verbunden bin, und was das die Schwere mir schenkt und was ich trotz der Schwere noch alles kann, dann nehme ich mich anders wahr.“ (S. 95) Die Stärke des Buches besteht in seiner reflektierend erzählenden Qualität, die in der ersten Person, aber nicht ohne die nötige Distanz zum Geschehen geschrieben ist. Kurze, tröstliche Texte sind als kleine Gedichte eingeschoben. Während die Lyrik die Trostseite vertritt, ist die biografische Erzählung Darstellung des Problems und in der Leiderfahrung wie in divergierenden Therapieversuchen und -ergebnissen. „Das Schwere leicht nehmen, Rezension von Christoph Fleischer, Welver 2017“ weiterlesen

Aufleuchten statt Ausbrennen, Rezension von Christoph Fleischer, Welver 2017

Zu: Monika Kiel-Hinrichsen (Hrsg.): Burnlong statt Burnout, Stress überwinden, gesund bleiben, aethera im Verlag Urachhaus, Stuttgart 2016, Softcover, illustriert, 160 Seiten, ISBN 978-3-8251-8010-2, Preis: 17,90 Euro

Obwohl der Begriff „Burnout“ schon sei 1974 bekannt ist und relativ klar definiert wurde, wird es die definitive Diagnose dieser Krankheit erst später geben. Bis jetzt wird Burnout als „Syndrom“ bezeichnet, ein Krankheitsbild, in dem Symptome unterschiedlicher Diagnosen zusammenwirken.

Monika Kiel-Hinrichsen schreibt im Eingangsartikel dieses Buches, das eine im Jahr 2015 durchgeführte Tagung zum Burnout nachzeichnet: „Das Burnout-Syndrom hat sich zunehmend zu einer Herausforderung auf medizinischem Gebiet entwickelt, da immer mehr Menschen in so tiefe Erschöpfungszustände geraten, dass diese schnell mit dem Begriff ‚Burnout‘ erfasst werden.“ (S. 12) „Aufleuchten statt Ausbrennen, Rezension von Christoph Fleischer, Welver 2017“ weiterlesen

Konfirmationspredigt in Bad Sassendorf, Christoph Fleischer, Welver 2017

Die Konfirmationspredigt wurde am 07.05.2017 in Lohne und in etwas geänderter Form am 14.05.2017 in Bad Sassendorf gehalten. Der „Wunderapfel“ ist auf dem Kirchhof von Lohne. Der zweite Baum ist ein roter Boskop und steht bei einer Familie in Bad Sassendorf.

Liebe Konfirmandinnen und Konfirmanden, liebe Gemeinde, liebe Angehörigen und Gäste,

Einstieg: Wir halten in diesem Gottesdienst inne und denken daran, dass die Eltern und Paten zur Eurer Taufe versprochen haben, euch im christlichen Glauben zu erziehen. Heute mit der Konfirmation versprecht ihr, selbst die Verantwortung für diesen Weg im Glauben zu übernehmen. Ein dazu recht passender Text ist der Psalm 1, den wir zu Beginn gemeinsam gesprochen haben.

Ich möchte daher auf den Psalm zurückkommen und lese ihn in einer freien Form als Gedicht:

Den Weg wählen. Nach Psalm 1.

Du, Gott, willst allen Menschen Freude machen,
Die immer gut sind und gerecht.
Denn so gelingen ihre Sachen.
Auf deinem Weg lebt man nicht schlecht.

Du, Gott, ich möchte wie die Bäume leben,
Auf Wurzeln fest an Wassern steh´n,
Will Jahr um Jahr auch Früchte geben,
Elastisch auch im Windhauch geh´n.

Du, Gott, ganz anders wird es denen gehen,
Die ständig egoistisch sind.
Wie Spreu wird sie der Wind verwehen.
Für gute Wege sind sie blind.

(Quelle: Psalmengedichte. Christoph Fleischer, Neubearbeitung, Werl 2011)

Es geht in der Tat in diesem Psalm um einen Weg, den Weg des Lebens. Es ist der erste von 150 Psalmen der Bibel und er gibt so ein wichtiges Thema vor, eine Frage, nach der jeder und jede fragen sollte. Klar ist, dass dabei zuerst von Gott die Rede ist. Wir wollen also unsere Lebenswege mit Gott gehen. Die wichtige Frage ist also die Frage nach dem Sinn des Lebens von Gott her gesehen.

Der Psalmbeter, den ich nach dem traditionellen Vorbild David nenne. Ist sich da sich sicher, unser Lebensweg ist von Gott her zu sehen. Wir sollen und können uns daran erinnern, dass jeder Tag ein immer neues Geschenk Gottes ist. Jeder neue Tag ist der Rest deines Lebens.

Das Geschenk der Gnade und Güte Gottes ist der Sinn unseres Lebens. So ähnlich hat es ja auch schon Martin Luther in einer seiner 95 Thesen gesagt: „Der wahre Schatz der Kirche ist das Evangelium von der Gnade und Güte Gottes.“ (95, Thesen, These 62). „Konfirmationspredigt in Bad Sassendorf, Christoph Fleischer, Welver 2017“ weiterlesen

Islam? Scharia? Islamismus? Christoph Fleischer, Welver 2017

Notien für ein Referat.

Vorbemerkung: Das vorgegebene Thema „Islam? Scharia?“ habe ich um das dritte Stichwort „Islamismus?“ ergänzt. Weiterhin ist der Text zum Text noch sehr skizzenhaft, da er als Materialsammlung für einen Vortrag entstanden ist.

Impuls: Parallelgesellschaften.

Hinter der Frage Islam und Scharia steckt die Frage nach Parallelgesellschaften, die eventuell einer anderen Rechtsordnung unterliegen könnten, als der gewöhnlich in einer Gesellschaft gültigen. Daher möchte ich eingangs auf diese Frage in Gestalt einer historischen Reminiszenz eingehen.

Gebetsraum in der Werler Moschee, um 2012
In dem weiter unten erwähnten Buch von Navid Kermani, „Wer ist wir? Deutschland und seine Muslime“, las ich eine Bemerkung über die Selbstverständlichkeit von Parallelgesellschaften in verschiedenen Ländern oder Städten der Erde, auch in Europa. Wobei er erwähnte, dass in Czernowitz seit 1945 keine Deutschen mehr leben. Um die Situationen genauer zu eruieren, schlug ich eine Seite dazu im Internet auf. Czernowitz war bis 1918 die Hauptstadt der Bukowina, einer Provinz von Österreich-Ungarn. Danach gehörte es zur UdSSR, heute zur Ukraine. „Islam? Scharia? Islamismus? Christoph Fleischer, Welver 2017“ weiterlesen